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Appell an enga­gier­te Jugend: Ein­satz für den Kli­ma­schutz wich­tig – mit der rich­ti­gen Aus­bil­dung kann jede/r einen Bei­trag leis­ten

 

Mit ihrem Pro­test­marsch für den Kli­ma­schutz war­nen am Frei­tag, dem 15. März 2019 stei­ri­sche Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach inter­na­tio­na­lem Vor­bild vor den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der stei­ri­schen Bil­dungs- und For­schungs­land­schaft sowie der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung Stei­er­mark gra­tu­lie­ren dem Orga­ni­sa­ti­ons­team sowie den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern – es gelingt ihnen so, das Bewusst­sein für die wohl größ­te Her­aus­for­de­rung unse­rer Zeit zu stär­ken und den Hand­lungs­be­darf auf­zu­zei­gen.

 

Gemein­sam wen­den sich die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der ter­tiä­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Kris­ti­na Edlin­ger-Plo­der (FH CAMPUS 02), Wil­fried Eichel­se­der (Mon­tan­uni­ver­si­tät Leo­ben), Harald Kainz (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz), Chris­ta Neu­per (Uni­ver­si­tät Graz), Karl Peter Pfeif­fer (FH JOANNEUM) und Hell­mut Samo­nigg (Medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz) sowie Bil­dungs­di­rek­to­rin Eli­sa­beth Meix­ner, und IV-Stei­er­mark Prä­si­dent Georg Knill am 15. März mit einem Appell an die stei­ri­schen Jugend­li­chen.

 

Der Bei­trag einer glo­bal gese­hen klei­nen Regi­on wie der Stei­er­mark zum Bewäl­ti­gen des Kli­ma­wan­dels liegt im Erar­bei­ten von intel­li­gen­ten, tech­no­lo­gi­schen Lösun­gen zur Opti­mie­rung von Pro­zes­sen und Pro­duk­ten, durch deren Res­sour­cen­scho­nung und Effi­zi­enz welt­weit CO2-Emis­sio­nen spür­bar redu­ziert wer­den.

 

Wer das Pro­blem des Kli­ma­wan­dels nicht nur auf­zei­gen möch­te, son­dern aktiv an einer Lösung arbei­ten will, erwirbt in einer natur­wis­sen­schaft­li­chen oder tech­ni­schen Aus­bil­dung an einer der stei­ri­schen Hoch­schu­len und Schu­len oder in einem Aus­bil­dungs­be­trieb der Indus­trie die dafür not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen.

 

Allei­ne kann nie­mand den Kli­ma­wan­del stop­pen, aber mit der rich­ti­gen Aus­bil­dung haben wir alle das Poten­zi­al die Lösun­gen dafür zu fin­den. Mit in der Stei­er­mark ent­wi­ckel­ten natur­wis­sen­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Anwen­dun­gen kann es auch einer klei­nen Regi­on gelin­gen, an der glo­ba­len Kli­ma­ver­bes­se­rung mit­zu­wir­ken.“, fasst IV-Stei­er­mark Prä­si­dent Georg Knill die zen­tra­le Bot­schaft an die enga­gier­ten stei­ri­schen Jugend­li­chen zusam­men.

 

Kanzlei 4.0 – Digitalisierung in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung

Die Studierenden des Bachelorjahrganges 2016 der Studienrichtung Rechnungswesen & Controlling haben am 28. November 2018 in der Aula der Fachhochschule Campus 02 im Rahmen des diesjährigen Akademischen Diskurses mit dem Thema „Kanzlei 4.0 – Digitalisierung in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung“ die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte vorgestellt.

Alex­an­dra Knefz-Reich­mann von der Stu­di­en­rich­tung eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung mit einem Impuls­vor­trag zum The­ma „Digi­ta­li­sie­rung“ und führ­te durch eine Zeit­rei­se hin zur Digi­ta­li­sie­rung 4.0. In einem Pra­xis­pro­jekt in Koope­ra­ti­on mit der Kam­mer der Steu­er­be­ra­ter und Wirt­schafts­prü­fer wur­de erho­ben, inwie­weit stei­ri­sche Kanz­lei­en die Digi­ta­li­sie­rung bereits umset­zen. Resü­mie­rend konn­ten die Stu­die­ren­den fest­stel­len, dass die Bran­che die­sen Trend im Gro­ßen und Gan­zen posi­tiv sieht und vie­le Schrit­te in die­se Rich­tung gesetzt wer­den. Die gesam­te Stu­die steht ab Jän­ner zum Down­load auf der Web­sei­te der FH CAMPUS 02 zur Ver­fü­gung.

Mar­tin Bin­der von Bin­der, Gros­sek & Part­ner gewähr­te in sei­nem Kurz­vor­trag „Digi­ta­li­sie­rung in der Bera­tung“ Ein­bli­cke in Ent­wick­lun­gen und Ver­än­de­run­gen in der Steu­er­be­ra­ter­bran­che. Dabei zeig­te er, wie sich die Bera­tung im Spe­zi­el­len ver­än­der­te bzw. ändern wird und sich die Kom­pe­tenz­an­for­de­run­gen an die Mit­ar­bei­te­rIn­nen lau­fend wan­deln. Bei der anschlie­ßen­den Podi­ums­dis­kus­si­on mit Exper­tIn­nen aus der Bran­che wur­de über die Vor- und Nach­tei­le der Digi­ta­li­sie­rung und die Ver­än­de­run­gen, die im Berufs­feld ent­ste­hen, dis­ku­tiert.

 

Die Ver­tre­ter der FH CAMPUS 02 sowie Vor­tra­gen­de. Foto: Kani­zaj

Lehrkompetenzmodell

Die Stei­ri­sche Hoch­schul­kon­fe­renz sieht als Inter­es­sens­ge­mein­schaft aller neun stei­ri­schen Hoch­schu­len die qua­li­täts­vol­le Leh­re ihrer Mit­glieds­in­sti­tu­tio­nen zum Woh­le der Stu­die­ren­den und für die Qua­li­tät ihrer Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten als ele­men­ta­re Ziel­set­zung an. Neben fach­li­cher und wis­sen­schaft­li­cher Exper­ti­se sind dafür die didak­ti­schen Fähig­kei­ten der Hoch­schul­leh­ren­den von zen­tra­ler Bedeu­tung.
 
In die­sem Sin­ne wur­de zur Bekräf­ti­gung des Stel­len­werts qua­li­täts­vol­ler Leh­re das fol­gen­de Lehr­kom­pe­tenz­mo­dell für den Stei­ri­schen Hoch­schul­raum ent­wi­ckelt. In vol­lem Bewusst­sein der unter­schied­li­chen gesetz­li­chen und gesell­schaft­li­chen Auf­trä­ge von Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len und päd­ago­gi­schen Hoch­schu­len sowie der unter­schied­li­chen fach­li­chen und stra­te­gi­schen Aus­rich­tun­gen der ein­zel­nen stei­ri­schen Hoch­schul­in­sti­tu­tio­nen bean­sprucht die­ses Modell fach-, sek­to­ren-und insti­tu­tio­nen­un­ab­hän­gi­ge Gül­tig­keit.
 
Es bil­det damit den Bezugs­rah­men für pro­fes­sio­nel­les hoch­schu­li­sches Lehr­han­deln in der Stei­er­mark. Dabei legt das Modell einer­seits den Grund­stein für die Aus­bil­dung hoch­schul­di­dak­ti­scher Grund­kom­pe­ten­zen und dient ande­rer­seits als Basis für die not­wen­di­gen fach-, sek­to­ren- oder insti­tu­tio­nen­spe­zi­fi­schen Aus­dif­fe­ren­zie­run­gen.

 
Details fin­den Sie hier:

Bro­schü­re zum Leh­rer­kom­pe­tenz­mo­dell (PDF)