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SHK FÜHRUNGS-LOUNGE an der TU Graz

Am 28. Mai 2019 mach­te die Füh­rungs-Lounge des Stei­ri­schen Hoch­schul­raums an der
TU Graz Sta­ti­on. Dem Kon­zept die­ser von der Stei­ri­schen Hoch­schul­kon­fe­renz ins Leben
geru­fe­nen Ver­an­stal­tungs­rei­he fol­gend, wur­de bereits der am Nach­mit­tag statt­fin­den­de –
gut besuch­te – Work­shop unter dem Titel „Visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tier­te Füh­rung
im Kon­text Hoch­schu­le“ sol­cher­art gestal­tet, dass den Teilnehmer/innen einer­seits
wert­vol­le Theo­rie-Inputs gelie­fert und ande­rer­seits das an der TU Graz geleb­te
Füh­rungs­ver­ständ­nis ver­mit­telt wer­den konn­ten.

Ers­te­res – also die Schaf­fung von theo­re­ti­schen Bezü­gen im Rah­men des Work­shops –
wur­de von Dipl.-Ing. Dr.techn. Andre­as Dru­mel, Lei­ter „Stra­te­gie & Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung“ an der TU Graz, über­nom­men. Die Kon­tex­tua­li­sie­rung in Rich­tung uni­ver­si­tä­rer
Füh­rungs­pra­xis erfolg­te durch den Rek­tor der TU Graz, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.
Dr.h.c.mult. Harald Kainz, wodurch den Teilnehmer/innen auch ein tie­fer­ge­hen­der Ein­blick
in die visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tier­te Füh­rungs­ar­beit an der TU Graz ver­mit­telt wur­de.
Die Work­shop-Teil­neh­mer/in­nen, die im Rah­men ihrer eige­nen Füh­rungs­ver­ant­wor­tung
immer wie­der gefor­dert sind, ihre Hoch­schu­len, Fach­be­rei­che, Stu­di­en­gän­ge, Insti­tu­te,
Arbeits­grup­pen etc. lang­fris­tig und ziel­fo­kus­siert wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, konn­ten sich somit
dem The­ma der visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tier­ten Füh­rung sowohl theo­rie­fo­kus­siert als
auch pra­xis­nah wid­men.

 

Auch die Abend­ver­an­stal­tung „Visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tier­te Füh­rung am
Bei­spiel der AVL List GmbH“ in der TU Graz-Aula wid­me­te sich dem visi­ons- und
stra­te­gie­ori­en­tier­ten Füh­rungs­an­satz – hier jedoch aus der Indus­trie- bzw.
Wirt­schafts­per­spek­ti­ve. Dazu konn­te als Vor­tra­gen­der Prof. Dipl.-Ing. Dr.h.c. Hel­mut List,
Geschäfts­füh­rer und Haupt­ge­sell­schaf­ter der AVL List GmbH, gewon­nen wer­den, der als
eine der öster­reich­weit her­aus­ra­gends­ten Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten gilt. Immer­hin hat er
es geschafft, die ehe­mals als Inge­nieur­bü­ro gegrün­de­te AVL zum der­zeit welt­weit größ­ten,
unab­hän­gi­gen Unter­neh­men für die Ent­wick­lung, Simu­la­ti­on und Prüf­tech­nik von
Antriebs­sys­te­men mit VKM, E-Antrieb, Hybrid und Brenn­stoff­zel­len, ein­schließ­lich der
Inte­gra­ti­on in das Fahr­zeug, wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Glo­bal beschäf­tigt die AVL der­zeit über
9.500 Mitarbeiter/innen und ver­folgt auch in Zukunft einen beson­ders visi­ons­fo­kus­sier­ten
und damit auch wachs­tums­ori­en­tier­ten Kurs.

Die Ver­an­stal­tung eröff­nend skiz­zier­te TU Graz-Rek­tor Kainz das an der TU Graz
vor­herr­schen­de visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tier­te Füh­rungs­ver­ständ­nis: „Eine kla­re
rich­tungs­wei­sen­de Visi­on und Stra­te­gie gewähr­leis­tet jenen Frei­raum, der Uni­ver­si­tät
aus­macht, gibt Ori­en­tie­rung und ent­las­tet so Füh­rungs­kräf­te in ihrer täg­li­chen
Füh­rungs­ar­beit“ und lei­te­te damit zum Haupt­vor­trag des Abends über. In sei­nen
Aus­füh­run­gen zeig­te Prof. List am Bei­spiel sei­nes Unter­neh­mens, wie mit lang­fris­tig
aus­ge­rich­te­ter Füh­rungs­ar­beit die her­aus­ra­gen­de AVL-Erfolgs­ge­schich­te Rea­li­tät wur­de
und schaff­te damit einen ein­drucks­vol­len Beleg dafür, dass Visi­ons- und
Stra­te­gie­ori­en­tie­rung einen der essen­ti­el­len Bau­stei­ne erfolg­rei­cher
Unter­neh­mens­füh­rung dar­stellt. Dazu spann­te er aus­ge­hend von der kurz umris­se­nen
Unter­neh­mens­ver­gan­gen­heit einen brei­ten Bogen in die weit­rei­chend und ein­drucks­voll
skiz­zier­te Zukunft die­ses wohl ein­zig­ar­ti­gen unab­hän­gi­gen
Kraft­fahr­zeug­ent­wick­lungs­un­ter­neh­mens. Dem Ansatz „From Ele­ments to Power­train to
Vehi­cle“ visi­ons- und stra­te­gie­ori­en­tiert fol­gend, schaff­te es die AVL bspw. in den letz­ten
Jah­ren Gesamt­fahr­zeug­kom­pe­tenz auf­zu­bau­en und sich damit vom Kom­po­nen­ten­ent­wick­lungs­un­ter­neh­men hin zum zuver­läs­si­gen Part­ner wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, dem
immer öfter die Aus­le­gung und Kon­struk­ti­on gesam­ter Fahr­zeu­ge über­tra­gen wird. Dazu
kommt der Balan­ce und Aus­rich­tung des glo­ba­len Netz­werks und dem jeweils zu
för­dern­den loka­len Entre­pre­neurship höchs­te Bedeu­tung zu. Um zu zei­gen, wie dies
erreicht wer­den kann, skiz­zier­te Prof. List abschlie­ßend die ver­bin­den­den Ele­men­te, die
er in der Unter­neh­mens­stra­te­gie und den Unter­neh­mens­wer­ten aber auch in glo­bal
aus­ge­rich­te­ten Pro­zes­sen, Tools und Sys­te­men sieht.

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on und beim gemein­sa­men Netz­wer­ken am Buf­fet bestand
die Mög­lich­keit, Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de hoch­schu­li­scher und indus­tri­el­ler
Füh­rungs­ver­ständ­nis­se her­aus­zu­ar­bei­ten und mit Prof. List tie­fer­ge­hen­de Fra­gen zu
erör­tern.

Bericht: Mag. Mar­ti­na Weichs­ler, MSc, Per­so­nal-/Kom­pe­tenz­ent­wick­lung, TU Graz

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Appell an enga­gier­te Jugend: Ein­satz für den Kli­ma­schutz wich­tig – mit der rich­ti­gen Aus­bil­dung kann jede/r einen Bei­trag leis­ten

 

Mit ihrem Pro­test­marsch für den Kli­ma­schutz war­nen am Frei­tag, dem 15. März 2019 stei­ri­sche Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach inter­na­tio­na­lem Vor­bild vor den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der stei­ri­schen Bil­dungs- und For­schungs­land­schaft sowie der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung Stei­er­mark gra­tu­lie­ren dem Orga­ni­sa­ti­ons­team sowie den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern – es gelingt ihnen so, das Bewusst­sein für die wohl größ­te Her­aus­for­de­rung unse­rer Zeit zu stär­ken und den Hand­lungs­be­darf auf­zu­zei­gen.

 

Gemein­sam wen­den sich die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der ter­tiä­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Kris­ti­na Edlin­ger-Plo­der (FH CAMPUS 02), Wil­fried Eichel­se­der (Mon­tan­uni­ver­si­tät Leo­ben), Harald Kainz (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz), Chris­ta Neu­per (Uni­ver­si­tät Graz), Karl Peter Pfeif­fer (FH JOANNEUM) und Hell­mut Samo­nigg (Medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz) sowie Bil­dungs­di­rek­to­rin Eli­sa­beth Meix­ner, und IV-Stei­er­mark Prä­si­dent Georg Knill am 15. März mit einem Appell an die stei­ri­schen Jugend­li­chen.

 

Der Bei­trag einer glo­bal gese­hen klei­nen Regi­on wie der Stei­er­mark zum Bewäl­ti­gen des Kli­ma­wan­dels liegt im Erar­bei­ten von intel­li­gen­ten, tech­no­lo­gi­schen Lösun­gen zur Opti­mie­rung von Pro­zes­sen und Pro­duk­ten, durch deren Res­sour­cen­scho­nung und Effi­zi­enz welt­weit CO2-Emis­sio­nen spür­bar redu­ziert wer­den.

 

Wer das Pro­blem des Kli­ma­wan­dels nicht nur auf­zei­gen möch­te, son­dern aktiv an einer Lösung arbei­ten will, erwirbt in einer natur­wis­sen­schaft­li­chen oder tech­ni­schen Aus­bil­dung an einer der stei­ri­schen Hoch­schu­len und Schu­len oder in einem Aus­bil­dungs­be­trieb der Indus­trie die dafür not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen.

 

Allei­ne kann nie­mand den Kli­ma­wan­del stop­pen, aber mit der rich­ti­gen Aus­bil­dung haben wir alle das Poten­zi­al die Lösun­gen dafür zu fin­den. Mit in der Stei­er­mark ent­wi­ckel­ten natur­wis­sen­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Anwen­dun­gen kann es auch einer klei­nen Regi­on gelin­gen, an der glo­ba­len Kli­ma­ver­bes­se­rung mit­zu­wir­ken.“, fasst IV-Stei­er­mark Prä­si­dent Georg Knill die zen­tra­le Bot­schaft an die enga­gier­ten stei­ri­schen Jugend­li­chen zusam­men.

 

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Interuniversitäres Studium Musikologie

Interuniversitäres Studium Musikologie

Die Uni­ver­si­tät und die Kunst­uni­ver­si­tät Graz bie­ten seit 2006 gemein­sam die Musi­ko­lo­gie an, ein geis­tes- und kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches Stu­di­um mit breit gefä­cher­ten Spe­zia­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten.

www.musikologie.at

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