Science Space Styria

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Bestens informiert an den steirischen Hochschulen

Wer noch nicht weiß, welche Hochschule er oder sie wählen soll, ist bei den Informationsveranstaltungen der steirischen Hochschulen genau richtig. Von Führungen durch die Universitäten und spannende Einsichten in den FH-Alltag, bis hin zu interessanten Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden wird ein volles Programm geboten.

Open House in der FH JOANNEUM Graz

Der Ansturm bei den Tagen der offenen Tür ist immer groß. (FH JOANNEUM/Manfred Terler)

Die Informationstage finden statt:

CAMPUS 02 und die Standorte der FH JOANNEUM bieten auch Schnuppervorlesungen und direkte Einblicke in die Lehrveranstaltungen an.

Am 20. April im Zuge des Tages der offenen Tür der vier Grazer Universitäten, wird ein Shuttlebus bereitgestellt, der zwischen den Unis verkehrt und kostenlos nutzbar ist.

Überall stehen auch BeraterInnen zu den Themen Wohnen und Studienbeihilfe bereit, um den angehenden Studierenden so gut wie möglich eine Vorstellung vom bevorstehenden Studentenleben zu bieten. Bei keiner der Infoveranstaltungen ist vorab eine Anmeldung erforderlich. Einfach hinkommen und informieren!

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„Mathematik hat leider einen schlechten Ruf“

Die Steirische Hochschulkonferenz gibt mit der MINT-Förderung einen wichtigen Wegweiser in Richtung Zukunft vor. Die MINT-Fächer, also Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, sollen für junge Menschen attraktiver werden. Wie das passieren soll, erklärt Rektor Karl Peter Pfeiffer, FH JOANNEUM.
 
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Warum ist eine Förderung der sogenannten MINT-Fächer von so zentraler Bedeutung?
 
Wir als steirische Hochschulkonferenz erleben einen Mangel an BewerberInnen und somit Absolventinnen und Absolventen aus den MINT-Fächern. Leider scheinen die MINT-Fächer bei den Maturantinnen und Maturanten den Ruf zu haben, extrem schwierig zu sein. Viele befürchten, dass ein technisches oder mathematisches Studium schlichtweg zu anspruchsvoll sei. Dies gilt insbesondere für Frauen, die nur ganz selten ein MINT-Studium wählen.
 
Dabei werden oft die tollen Berufsaussichten nach einem MINT-Studium außer Acht gelassen. Wir wissen, dass in der Steiermark in den nächsten Jahren ein- bis zweitausend InformatikerInnen gesucht werden. Daher ist es uns ein Anliegen, junge Menschen für MINT-Fächer zu begeistern.
 
Welche Maßnahmen werden konkret angewandt, um dem Mangel an Studierenden entgegenzuwirken?
 
Die steirischen Hochschulen stehen im regen Kontakt mit den allgemein bildenden und berufsbildenden höheren Schulen. Wir müssen junge Menschen im Gespräch überzeugen, dass ein MINT-Studium machbar ist. Nach dem Studium warten außerdem sehr attraktive Jobs auf die Absolventinnen und Absolventen.

 
Welche Initiativen konnten an der FH JOANNEUM durchgeführt werden?
 
Viele Initiativen laufen bereits sehr gut. Beispielsweise die FiT-Aktionstage (FiT steht für „Frauen in die Technik“) im Februar. Hier bieten wir ausschließlich Frauen die Möglichkeit, an einer Schnupper-Tour durch die IT- und Engineering-Studiengänge der FH JOANNEUM teilzunehmen.
 
Bei unseren Schulbesuchen weisen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter explizit auf den Bedarf an Studierenden in den MINT-Fächern hin. Auch werden die praktischen Anwendungen eines Studiums in den Bereichen Informatik und Mathematik verstärkt von uns kommuniziert, damit die jungen Menschen eine Vorstellung davon bekommen, was alles nach dem Abschluss eines MINT-Studiums möglich ist. Wir wollen auch die Bildungs- und AusbildungsberaterInnen verstärkt auf die MINT-Studien hinweisen, damit sie diese Informationen weitergeben.
 
Seit vielen Jahren bieten sowohl die FH JOANNEUM, als auch die TU Graz auch ein „Mathematik Warm-Up“ an. Vor Studienbeginn haben Studieninteressierte die Möglichkeit, den gesamten Stoff der Oberstufe zu wiederholen, um den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Damit wollen wir die Angst vor Mathematik im Studium eingrenzen.

 
Wie wird sich die Initiative langfristig auf das Studium auswirken?
 

Für uns als FH JOANNEUM ist es wichtig, den richtigen Mix aus notwendigen Grundlagen und praktischer Anwendung zu finden, damit die Absolventinnen und Absolventen den Berufseinstieg problemlos schaffen.
 
In der Lehre müssen wir darauf achten, die MINT-Studien inhaltlich nicht zu überlasten. Uns ist wichtig zu überlegen, was ein junger Mensch in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studium jetzt und in Zukunft brauchen könnte, um für eine Weiterentwicklung das notwendige fachliche Fundament zu haben. Aber manchmal besteht die Gefahr, dass ein Studium mit speziellen Grundlagenfächen überlastet wird und es dadurch zu Studienabbrüchen kommt.

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Science Space Styria Wordrap #2


 

Dr.iur. Elisabeth Freismuth ist seit Oktober 2014 Rektorin der Kunstuniversität Graz.
 
Von Jänner bis April 2017 hat sie den Vorsitz der steirischen Hochschulkonferenz inne.
 
Für die zweite Ausgabe des Science Space Styria Wordrap nimmt Rektorin Freismuth Stellung zu aktuellen Themen aus dem (steirischen) Hochschulbereich.

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Happy Birthday: 20 Jahre FH CAMPUS 02

Die FH CAMPUS 02 feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen als erfolgreiche akademische Ausbildungsstätte für die Wirtschaft. Zur Geburtstagsfeier kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der steirischen Landesregierung, der Wirtschaft und selbstverständlich auch der steirischen Hochschulkonferenz in die bereits weihnachtlich dekorierte Aula der FH CAMPUS 02.
 
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Sichtlich stolz begrüßte die Geschäftsführung der FH CAMPUS 02, Frau Kristina Edlinger-Ploder und Herr Erich Brugger die anwesenden Ehrengäste.
 

Die Geschäftsführung der FH CAMPUS 02, Kristina Edlinger-Ploder und Erich Brugger

Die Geschäftsführung der FH CAMPUS 02, Kristina Edlinger-Ploder und Erich Brugger


 
„Die Erfolgsrezepte der ersten 20 Jahre wie unternehmerisches Denken, der Fokus auf Wirtschaft und Technik sowie die Einbettung in viele Kooperationen der Steirischen Hochschulkonferenz sollen uns auch in Zukunft die Richtung weisen und uns den Mut geben, immer wieder Neues zu versuchen, damit unsere Studierenden, Absolventinnen und Absolventen weiterhin am Puls der Zeit ausgebildet werden.“, leitete die neue FH-Rektorin, Kristina Edlinger-Ploder den Festakt ein.
 
Wirtschaft braucht Qualifizierung & Ausbildung
 
WKO Präsident Josef Herk: "Als Haupteigentümer der Hochschule kann die WKO Steiermark mit Stolz sagen, dass es die FH CAMPUS 02 binnen 20 Jahren zu einem Fixstern unter den heimischen Ausbildungsstätten gebracht hat."

WKO Präsident Josef Herk: „Als Haupteigentümer der Hochschule kann die WKO Steiermark mit Stolz sagen, dass es die FH CAMPUS 02 binnen 20 Jahren zu einem Fixstern unter den heimischen Ausbildungsstätten gebracht hat.“


 
„Die Berufsausbildung besitzt einen wichtigen Stellenwert in der Steiermark. Das brauchen wir in der Wirtschaft, wir brauchen fundierte Ausbildung und Qualifizierung“, betont der Präsident der steirischen Wirtschaftskammer Josef Herk und bedankt sich bei der FH CAMPUS 02 für den unermüdlichen Einsatz bei der Ausbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften.
 
Auch Bürgermeister Siegfried Nagl hat den Feierlichkeiten beigewohnt und betont: „Wer die Bildung hat, hat die Jugend, und wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“

Auch Bürgermeister Siegfried Nagl hat den Feierlichkeiten beigewohnt und betont: „Wer die Bildung hat, hat die Jugend, und wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“


 
Natürlich war auch Landesrat Christopher Drexler unter den Gratulantinnen und Gratulanten und verkündete voller Stolz: „Die Steiermark sticht bei der Quote zu Forschung und Entwicklung im Vergleich mit den anderen Bundesländern hervor. Dies ist zuallererst der Verdienst der etablierten Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen, also den steirischen Universitäten und Fachhochschulen.“
 
Eine Premiere an der FH CAMPUS 02 gab es auch bei der Geburtstagsfeier auch. Erstmals wurde ein Lehrpreis verliehen. Dieser ging an Frau Dagmar Archan, hauptberuflich Lehrende und Koordinatorin für Fremdsprachen and der FH CAMPUS 02.
 
Dagmar Archan erhielt den Lehrpreis für ihr Konzept zur technologieunterstützten Lehre

Dagmar Archan erhielt den Lehrpreis für ihr Konzept zur technologieunterstützten Lehre


 
Dagmar Archan konnte mit Ihrem praxisnahen Unterricht, der durch aufwändig produzierte Videos und Quizzes besticht, die Herzen der Studierenden erobern.
 
In seiner Laudatio auf Frau Archan verlas der Vizerektor der FH CAMPUS 02, Günther Zullus, ein paar Zitate aus der Lehrveranstaltungsevaluierung der Studierenden: „Sie ist eine unglaublich passionierte Vortragende, innovativ, kompetent und menschlich top. Danke für den unglaublich guten Unterricht. Auch in diesem Semester wieder die beste Vortragende.“
 
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Bei einer Geburtagsfeier darf der Kuchen nicht fehlen. Alles Gute, auf die nächsten 20 Jahre.

Bei einer Geburtagsfeier darf der Kuchen nicht fehlen. Alles Gute, auf die nächsten 20 Jahre.

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SCHOOL@MUL – Montanuniversität macht Schule

Völlig neue Wege der Wissensvermittlung an Kinder ab dem Volksschulalter und Jugendliche geht die Montanuniversität Leoben. In Zusammenarbeit mit der KPH Graz und gemeinsam mit Partnerschulen und Industriebetrieben wurde das Projekt „SchülerInnen-Uni – Montanuniversität macht Schule -SCHOOL@MUL“ gestartet. Im Zentrum stehen Entwicklung und Umsetzung eines innovativen Bildungsangebots in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik.
 

Das Projekt SCHOOL@MUL läuft von 1. Mai 2016 bis 30. November 2018.

Das Projekt SCHOOL@MUL läuft von 1. Mai 2016 bis 30. November 2018.


 
Um Kinder und Jugendliche unabhängig ihrer sozialen und geografischen Herkunft und ihres Geschlechts zu erreichen, ist SCHOOL@MUL– im Gegensatz zu anderen „Kinderuni“-Konzepten – nicht als Freizeitaktivität geplant. Die Kinder und Jugendlichen nehmen im geschlossenen Klassenverband am Projekt teil.
 
„Aktuelle Studien zeigen, dass Kinder in der Volksschule sehr begeisterungsfähig für technische, naturwissenschaftliche Inhalte sind, dieses Interesse aber vor allem mit dem Übergang in die weiterführenden Schularten deutlich abnimmt“, erläutert der Rektor der KPH Graz, Hofrat Siegfried Barones: „Dieses Projekt bietet die Chance, Lehrerinnen und Lehrer dabei zu unterstützen, einen spannenden, anschaulichen Unterricht zu gestalten, der die Kinder und Jugendlichen anspricht und die Motivation aufrechterhält.“
 
Das übergeordnete Ziel von SCHOOL@MUL ist, junge Menschen für eine Karriereentscheidung in technischen Berufen oder angewandter Forschung zu begeistern. Mit diesem Ansatz konnte das Projekt auch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der 5. Ausschreibung zur Förderschiene „Talente regional“ vorbehaltlos überzeugen.
 
„Die Montanuniversität hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Anstrengungen unternommen, Kinder und Jugendliche für die Welt der technischen Wissenschaften zu begeistern. Die Erfahrungen damit fließen in das neue Projekt ein“, betont Wilfried Eichlseder, Rektor der Montanuniversität Leoben.
 
Pro Jahr können 30 Klassen, also in etwa 750 Kinder und Jugendliche, an SCHOOL@MUL teilnehmen. Zehn weitere Schulen können über einen Kooperationszuschuss der FFG mit eigenen Vorhaben am Projekt andocken.
 
„Aktuell schließen wir gerade entsprechende Verträge mit dem Abteigymnasium Seckau und dem Akademischen Gymnasium Graz ab“, erläutert Projektleiterin Julia Mayerhofer-Lillie, die sich auf Anträge weiterer Bildungseinrichtungen freut.
 
Mit an Bord sind bei SCHOOL@MUL auch Spitzenvertreter der österreichischen Industrie: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft und voestalpine Stahl Donawitz GmbH.
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