Science Space Styria

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Duales Informatikstudium: einzigartige Zusammenarbeit der Hochschulen FH CAMPUS 02, FH JOANNEUM und TU Graz

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) bestätigte am 10. Oktober 2017 die Vergabe von österreichweit 450 zusätzlichen MINT-Anfängerstudienplätzen an Fachhochschulen ab dem Studienjahr 2018/2019. 65 davon sind einem neuartigen dualen Studienangebot im Bereich Angewandte Informatik in der Steiermark gewidmet.

Duales_Informatikstudium_(C)FHJOANNEUM_Stefan_Leitner

(FH JOANNEUM / Stefan Leitner)

Die Digitalisierung ist in vollem Gang. Damit steigt die Nachfrage nach Expertinnen und Experten sowie nach innovativen Studienformaten, um diese Fachkräfte auszubilden. Die Hochschulen FH CAMPUS 02, FH JOANNEUM arbeiten in der Ausbildung mit der TU Graz zusammen: Im Herbst 2018 sollen die FH-Studiengänge „Business Software Development“ an der FH CAMPUS 02 in Graz beziehungsweise „Mobile Software Development“ an der FH JOANNEUM in Kapfenberg gestartet werden.

„Die neuen Studienplätze sind ein erster wichtiger Schritt zur Stärkung digitaler Kompetenzen. Das trägt vor dem Hintergrund neuer Berufsbilder, die durch den digitalen Wandel entstehen, wesentlich dazu bei, die Ausbildung an unseren Fachhochschulen an die Anforderungen der Arbeitswelt anzupassen“, so Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

In den ersten beiden Semestern werden die Studierenden hauptsächlich von Lehrenden der Fakultät für Informatik der TU Graz unterrichtet. Ab dem dritten Semester wird die Präsenzzeit an den Fachhochschulen auf zwei Tage die Woche begrenzt und die Studierenden gehen Teilzeitbeschäftigungen in fachspezifischen Partnerunternehmen nach. Damit werden Theorie und Praxis optimal verknüpft.

Mit diesem Konzept reagieren die Hochschulen aktiv auf den Bedarf der österreichischen Wirtschaft an hochqualifizierten Informatikerinnen und Informatikern. „Mit dieser idealen Organisationsform im Lernumfeld von Wissenschaft und Wirtschaft ist dieses Studienangebot für junge Menschen aus ganz Österreich interessant“, sind die Partnerhochschulen überzeugt.

Das gemeinsame Pilotprojekt soll die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen fördern und damit den Weg zu weiteren innovativen Ausbildungskonzepten ebnen.

Von den 450 vom BMWFW vergebenen MINT-Anfängerstudienplätzen gingen insgesamt 71 in die Steiermark. Neben den 35 Studienplätzen für „Business Software Development“ an der FH CAMPUS 02 und den 30 Studienplätzen für „Mobile Software Development“ an der FH JOANNEUM erhielt diese sechs weitere Plätze für den Bachelor-Studiengang „Elektronik und Computer Engineering“. Die Plätze werden vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria vergeben und können nach Prüfung von Qualität und Bedarf in der Wirtschaft im Wintersemester 2018/19 starten.


Ansprechpersonen:

FH CAMPUS 02

FH-Prof. DI Dr. Stefan Grünwald
Studiengangsleiter IT & Wirtschaftsinformatik
T: +43 316 6002-398
M: stefan.gruenwald@campus02.at

FH JOANNEUM

FH-Prof. Mag. Dr. Sonja Gögele, MBA, MSc
Leiterin des Instituts Internet-Technologien & -Anwendungen
T: +43 316 5453-8350
M: sonja.goegele@fh-joanneum.at

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Einladung zur Didaktik-Werkstatt: Prüfungs- und Beratungskompetenz

Die Steirische Hochschulkonferenz veranstaltet eine hochschuldidaktische Veranstaltungsreihe. Den Auftakt bildet der Vortrag von Joachim Bauer mit dem Titel „Studierende erreichen, motivieren und begeistern: Erfolgreiches Lehren und Lernen aus neurowissenschaftlicher Sicht“ am 29. November 2017 in der Aula der Universität Graz.

Von Jänner bis Juni 2018 werden fünf Workshops und eine begleitende Online-Phase zur Reflexion und Vernetzung der Inhalte angeboten.

Es besteht die Möglichkeit des Erwerbs eines Zertifikats!

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt nur eine begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb wird um Anmeldung gebeten.

Weitere Details und der Link zur Anmeldung.

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Science Space Styria Wordrap #4

 

Rektorin Prof.in Mag.a Dr.in Elgrid Messner ist seit 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark.

Von Juli bis Septemer 2017 hat sie den Vorsitz der steirischen Hochschulkonferenz inne.

Für die vierte Ausgabe des Science Space Styria Wordrap nimmt Rektorin Messner Stellung zu aktuellen Themen aus dem steirischen Hochschulbereich.

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DIE HOHE KUNST DES LEHRENS – Staatspreis für Lehrende der FH CAMPUS 02

Dagmar Archan, Koordinatorin für Fremdsprachen und hauptberuflich Lehrende an der FH CAMPUS 02, zählt zu den PreisträgerInnen für den Staatspreis für exzellente Lehre „Ars docendi“, der am 26. Juni 2017 vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) vergeben wurde.

Seit 2013 zeichnet das österreichische BMWFW exzellente Lehrende österreichischer Universitäten mit dem Staatspreis „Ars docendi“ aus. Der Preis wurde diesmal in fünf thematischen Kategorien vergeben und ist mit jeweils € 7.000.—dotiert. Die Nominierungen für den Preis erfolgten durch StudentenvertreterInnen, RektorInnen oder Kollegiumsleitungen der jeweiligen Hochschulen. In der Kategorie „Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen“ überzeugte MMag. Dagmar Archan die hochkarätige Jury und durfte am Montag den Preis in der Wiener Aula der Wissenschaften entgegennehmen. Frau Archan ist nicht die einzig Nominierte der FH CAMPUS 02 – auch das Konzept von FH-Professor Mag. Gregor Reautschnig wurde unter die drei besten Einreichungen gewählt.

Mehrfache Auszeichnungen
Der Verleihung des Staatspreises ist bereits eine Auszeichnung an der FH CAMPUS 02 vorangegangen. Im Dezember 2016 durfte Frau Archan den ersten Lehrpreis der FH CAMPUS 02 entgegennehmen, welcher unter dem Schwerpunkt „Moderne Technologien sinnvoll einsetzen – Lernergebnisse verbessern“ ausgelobt wurde. Archan wurde für ihr hervorragendes Blended-Learning-Konzept der Lehrveranstaltung „Technical English“ ausgezeichnet.

Erich Brugger (Geschäftsführer CAMPUS 02), Preisträgerin Dagmar Archan und Gregor Reautschnig. (Foto: FH CAMPUS 02)

Erich Brugger (Geschäftsführer CAMPUS 02), Preisträgerin Dagmar Archan und Gregor Reautschnig. (Foto: FH CAMPUS 02)

Social Media im Unterricht
Das Konzept enthält den innovativen Einsatz verschiedenster moderner Technologien wie z.B. Social Media und Lernplattformen. Dadurch werden interaktive Lernumgebungen geschaffen, die eine regelmäßige Kommunikation zwischen Studierenden und der Lektorin ermöglichen. Durch die wechselnden Präsenz- und Onlinephasen reduzieren sich außerdem die Anwesenheitszeiten an der FH, was besonders für berufsbegleitend Studierende eine echte Entlastung bedeutet.

Frau Archan, die eine Vielzahl an neuen didaktischen Instrumenten im Unterricht einsetzt, dient uns als Best Practice-Beispiel zur Anregung in anderen Lehrveranstaltungen. Insbesondere handelt es sich um Instrumente, die Studierende „in ihrer Welt“ der sozialen Medien abholen und mit denen der Stoff zielgruppenorientiert, zeit- und raumunabhängig vermittelt wird“, betont Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der FH CAMPUS 02.

Archan über ihre Auszeichnung: „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt, in das ich viel Arbeit und Herzblut gesteckt habe, mit dem Ars docendi Preis gewürdigt wurde und es würde mir gefallen, wenn mein Konzept auch anderen Lehrenden bei der Planung ihrer Lehrveranstaltungen dienlich sein könnte.

Video zum LV-Konzept und LV-Konzept Langfassung.

Rückfragehinweis:
Mag. Eva-Maria Karner
PR & Kommunikation
0316/6002 8853
eva-maria.karner@campus02.at

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„Gesundheit und Lebenskraft durch Musik“ – STAY TUNED

Die Vortragsreihe STAY TUNED ging am 8. Juni 2017 in die nächste Runde. Im von der Kunstuniversität Graz organisierten Workshop „Gesundheit und Lebenskraft durch Musik“ stellte Dr. Monika Glawischnig-Goschnik den rund 12 Teilnehmern die Grundkonzepte der Musiktherapie vor. Neben vertiefenden Informationen zu Ausbildung und Berufsbild bekamen die Teilnehmer auch die Möglichkeit, die faszinierende Wirkung von Musik auf den Körper bewusst zu erleben. In der Gruppe wurde gemeinsam musiziert und improvisiert.

Im theoretischen Teil erzählte Dr. Monika Glawischnig-Goschnik von ihrer eigenen Ausbildung und den Angeboten der „Grazer Ausbildung Musiktherapie“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz. Der interuniversitäre Lehrgang orientiert sich an einem humanistisch-anthropologischen Verständnis von Gesundheit und Krankheit und fördert die berufsspezifische musiktherapeutische Berufsidentität.

Inzwischen ist die Musiktherapie als eigenständige Therapieform in Österreich anerkannt und gesetzlich geregelt. Der berufsbegleitende Lehrgang wird im zweijährigen Rhythmus angeboten und schließt mit einem Zertifikat ab.

Mehr Informationen auf der Website oder unter musiktherapie@kug.ac.at

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