FH JOANNEUM übernimmt Vorsitz der Steirischen Hochschulkonferenz

V.l.n.r.: Markus Fallenböck, Universität Graz, Andrea Kurz, MedUni Graz, Andrea Seel, PPH Augustinum, Corinna Engelhardt-Nowitzki, Peter Moser, Montanuniversität Leoben, Horst Bischof, TU Graz, Erich Brugger, FH Campus 02. Foto: FH JOANNEUM / Hasler
V.l.n.r.: Markus Fallenböck, Universität Graz, Andrea Kurz, MedUni Graz, Andrea Seel, PPH Augustinum, Corinna Engelhardt-Nowitzki, Peter Moser, Montanuniversität Leoben, Horst Bischof, TU Graz, Erich Brugger, FH Campus 02. Foto: FH JOANNEUM / Hasler

FH JOANNEUM übernimmt Vorsitz der Steirischen Hochschulkonferenz

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Mit 1. April 2026 hat die FH JOANNEUM den Vorsitz der Steirischen Hochschulkonferenz (SHK) übernommen. In der SHK arbeiten die steirischen Universitäten und Hochschulen zusammen, um den Wissenschafts- und Hochschulstandort Steiermark weiter zu stärken, Synergien zu nutzen und gemeinsame Initiativen in Lehre, Forschung und Wissenstransfer voranzutreiben.
Inhaltlich stehen während des Vorsitzes mehrere zentrale Themen auf der Agenda: Ein Fokus liegt auf dem EU AI Act und dessen Umsetzung im Hochschulbereich. Dabei wird gemeinsam analysiert, wo die steirischen Hochschulen in der Umsetzung der Anforderungen stehen, welche organisatorischen, rechtlichen und didaktischen Herausforderungen sich ergeben und wie diesen koordiniert begegnet werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf bestehenden und zukünftigen Schulungsangeboten im Bereich Künstliche Intelligenz – insbesondere mit Blick auf mögliche gemeinsame, partizipative Formate im Hochschulverbund. Darüber hinaus wird der Ausbau des südösterreichischen Hochschulraums vorangetrieben, etwa durch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Hochschulraum Kärnten. Ziel ist es, regionale Stärken zu bündeln und gemeinsame Entwicklungsfelder in Forschung und Lehre zu identifizieren. Auch die Weiterentwicklung und Umsetzung der Hochschulstrategie bis 2040 wird Thema sein.

Corinna Engelhardt-Nowitzki, Rektorin (FH) und wissenschaftliche Geschäftsführerin der FH JOANNEUM: „Mit dem Vorsitz in der Steirischen Hochschulkonferenz möchten wir die Zusammenarbeit der Hochschulen noch stärker vertiefen und gezielt Impulse für zentrale Zukunftsthemen setzen.“ Gemeinsam mit der FH JOANNEUM stellen die Kunstuniversität Graz und die Universität Graz das aktuelle Präsidium der SHK. Georg Schulz, Rektor der Kunstuniversität Graz: „Die traditionell sehr gute Zusammenarbeit in der Steirischen Hochschulkonferenz zeichnet sich gerade dadurch aus, dass wir – wie zum Beispiel beim Thema Künstliche Intelligenz – geteilte Herausforderungen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten, dadurch voneinander profitieren können und so einen ganzheitlichen Blick entwickeln.” Peter Riedler, Rektor der Universität Graz, betont: „Die steirischen Hochschulen verbindet seit vielen Jahren eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Durch abgestimmte Kooperationen gestalten die steirischen Hochschulen bestmögliche Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Innovation. Und das verschafft uns auch über die Landesgrenzen hinaus einen Vorsprung, wenn es darum geht, an konstruktive Gespräche anzuknüpfen und bestehende Kooperationen weiter zu verdichten – gerade mit Blick auf die laufende Erarbeitung der Hochschulstrategie 2040 für Österreich“.
Im Rahmen des Vorsitzes ist die FH JOANNEUM auch Gastgeberin des Treffens der Hochschulen, das am 1. Juli 2026 an der FH JOANNEUM stattfindet. Im Zuge dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden der beiden SHK-Formate „eDidactics“ und „Didaktikwerkstatt“ ihre Zertifikate.

Über die Steirische Hochschulkonferenz (SHK)
Die Steirische Hochschulkonferenz ist eine Plattform der neun Hochschulen in der Steiermark – FH JOANNEUM, FH Campus 02, Kunstuniversität Graz, Medizinische Universität Graz, Montanuniversität Leoben, Pädagogische Hochschule Steiermark, Private Pädagogische Hochschule Augustinum, Technische Universität Graz und Universität Graz. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit im Hochschulraum strategisch zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Der rotierende Vorsitz geht ab 1. Oktober 2026 für sechs Monate an die Kunstuniversität Graz.